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Allgemein Arbeiten in Schweden

Arbeiten in Schweden: Eine Mehrklassengesellschaft?

Arbeiten in Schweden ist ein Grundvoraussetzung für die Meisten Einwanderer. Doch wie realistisch ist es, eine Anstellung zu finden oder gar in seinem Berufsbild zu arbeiten?

Ich habe viele Kontakte mit Menschen anderer Nationalität und es bestätigt sich recht häufig, dass es nicht  nur wichtig ist gut ausgebildet zu sein, die schwedische Sprache zu beherrschen, nein zudem ist es leider auch so, das man auch in Schweden die ”richtige” Hautfarbe hat.

Wer glaubt, dass Schweden keinen Rassismus kennt muss blauäugig sein. Und das meine ich durchaus in doppelter Bedeutung.

Einwanderer haben es immer schwer (es sei denn man hat Vitamin B oder einen extrem nachgefragten Beruf (z.B. Arzt) aber in der Regel ist dem ja nicht so.

So lass ich neulich in der DN Tageszeitung sinngemäß folgenden Artikel:

In Schweden werden viele Branchen durch Menschen die im Ausland geboren sind getragen. Das ist z.B. in der Pflege oder auch im Transportbereich der Fall. Bei der Bahn in Stockholm arbeiten über hundert verschiedene Nationalitäten.

Fast die Hälfte von allen Personen 71.500 Personen die als Reinigungskraft in Schweden arbeiten haben einen Einwandererhintergrund.

Das gewöhnlichste Berufsbild für einen Einwanderer ist ein Pflegeberuf oder persönlicher Assistent. Das ist eine Pflegeperson für nur einen Patienten.

Rund jeder dritte Fahrer, der einen Bus, Straßenbahn oder ein ähnliches Fahrzeug fährt ist im Ausland geboren.

Besonders schwer haben es Akademiker die im Ausland geboren werden. Oft finden diese keine Anstellung die Ihrer Qualifikation entspricht. „

Mich würde Eure Meinung zu dem Thema interessieren! Was denkt ihr darüber?

Grüße von Petra aus dem schönen Västra Götaland.

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